Medienspiegel

zueriost.ch :

Remar: «Helfen ist unsere Pflicht»

Antonio sortiert im Brockenhaus von «Remar» in Wetzikon Teller und Tassen. Der 34-jährige Neapolitaner ist seit zwölf Tagen bei Remar in der Schweiz und hat – wie alle anderen 33 Beschäftigten – ein grosses Ziel vor Augen: den Sprung aus der Heroinsucht zu schaffen. «Ich bin froh, hier zu sein», sagt er. «Das ist meine Chance, wieder auf die Beine zu kommen.»

Dass sich hinter der Fassade des Brockenhauses ein Reha-Zentrum zur Arbeitstherapie befindet, ist vielen gar nicht bewusst – das weiss Geschäftsführer Paulo Oliveira. «Als wir im November ein Kerzenziehen durchgeführt haben, staunten viele Besucher, dass wir mehr sind als ein Brocki – wir organisieren Umzüge, bieten Wohnungsreinigungen oder Räumungen von Geschäfts- und Privaträumen an. Alles mit dem Ziel, Suchtkranken den Wiedereinstieg in einen geregelten Alltag zu ermöglichen.» Diese engagieren sich für Kost und Logis.

blick.ch

Zürcher LKW-Konvoi bring Hilfsgüter

SCHWERZENBACH – ZH – Die Hilfsorganisation «Remar», die im Kanton Zürich Brockenhäuser betreibt, ist heute Nacht mit Lastwagen in Ungarn eingetroffen.
Das kleine, aber engagierte Hilfswerk «Remar» aus Schwerzenbach am Greifensee engagiert sich vor allem in Projekten in Burkina Faso, den Philippinen, Rumänien und Israel, setzt sich aber auch hierzulande für Süchtige und Randständige ein, indem es sie therapiert oder beschäftigt.
Weil sich das Hilfswerk praktische, unkomplizierte Direkthilfe auf die Fahne ­geschrieben hat, ist nun ein Konvoi von zwei LKW nach Ungarn gereist, um dort mit Hilfsgütern den Flüchtlingen an der Grenze zu helfen.
Heute Nacht angekommen
«Die erste vierköpfige Gruppe ist gestern Abend dort eingetroffen, ein weiteres zweiköpfiges Team heute Morgen», sagt Esther Haab, Mitarbeiterin von Remar. Sprechen konnte sie mit ihnen aber bisher noch nicht.