Erdbebenhilfe in Italienerbeben-italien

Mittelitalien war im Jahr 2016 von einer starken Erdbebenserie geprägt. Ende August kamen mehrere hundert Menschen ums Leben und Häuser wurden zerstört.
Ende Oktober wurde die Region erneut von starken Beben heimgesucht. Da die Bewohner durch den ersten leichteren Erdstoß vorgewarnt, bereits ihre Häuser verlassen hatten, kam es zu keinen Opfern, aber zu schweren Schäden in den betroffenen Gemeinden. Das Erdbeben vom 30. Oktober 2016 war das stärkste im Raum Italien seit 36 Jahren. Am 26.10.16 fuhr ein Team der REMAR Schweiz los, um dem Team der REMAR Italien vor Ort bei der Hilfe für die Bevölkerung unter die Arme zu greifen, welche sie schon seit dem ersten Erdbeben unterstützen.

Zahlreiche Gemeinden der Region teilen sich eine Schule, welche jedoch nicht erdbebensicher ist. Die Eltern weigern sich aufgrund des hohen Risikos, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Geplant ist nun, die Schule erdbebensicher zu machen. Bis dies umgesetzt werden kann, muss ein erdbebensicheres Provisorium geschaffen werden.

Unser Ziel ist es, mit dem Provisorium eine Möglichkeit zu schaffen, dass die Eltern ihre Kinder wieder bedenkenlos zur Schule schicken können und somit die Kinder wieder von der Bildung, welche enorm wichtig ist, profitieren können. Dazu verteilen wir den betroffenen Familien rund um die Schule in Posta, welche durch die Erdbeben ihr Hab und Gut verloren haben, Kleider und Lebensmittel.

Am 14.01.2017 durfte das neue erdbebensichere Schulprovisorium eingeweiht werden! Ein Video davon finden Sie auf unserer Facebook-Seite oder im Youtube unter https://youtu.be/ZZgzX4Kfvp8. Durch das Provisorium dürfen die Kinder wieder eine Schule besuchen und die Eltern können wieder ihre Kinder ohne Angst und Sorge zur Schule schicken! Der Aufbau des Schulprovisoriums, Logistik, Administration, Personal, Fahrzeuge, etc. nehmen 100’000 Franken jährlich in Anspruch.

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