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NOTFALL Burkina Faso!

Kinder in Gefahr: Bildung als einzige Hoffnung - Können Sie uns dabei unterstützen, ihre Zukunft zu sichern?

Eine humanitäre Krise bedroht die Zukunft der Kinder in Burkina Faso. Das Land wird von Sicherheitsvorfällen infolge von Angriffen und Bedrohungen durch bewaffnete terroristische Gruppen erschüttert. Eine der Hauptfolgen dieser Situation sind weitreichende Bevölkerungsverschiebungen und ein drastischer Rückgang der landwirtschaftlichen-, tierischen- und Nahrungsmittelproduktion in den betroffenen Gebieten, was auch das Bildungssystem schwer belastet.

  • 2.000.000 Menschen wurden umgesiedelt
  • Fast die Hälfte (49%) der umgesiedelten Personen sind Kinder
  • Insgesamt wurden 6.134 Schulen geschlossen
Die Folgen dieser Krise

Die Auswirkungen dieser Krise zeigen sich insbesondere in den Herausforderungen, denen Kinder und Jugendliche in Ouagadougou gegenüberstehen:

  • Eingeschränkter Schulzugang: Trotz der Anstrengungen der Regierung und internationaler Organisationen blieb der Zugang zur Grund- und Sekundarschulbildung in Burkina Faso weiterhin begrenzt, insbesondere in ländlichen Gebieten. Ein Mangel an angemessenen Schulen und die Entfernung zu Bildungseinrichtungen stellen für viele Kinder eine erhebliche Hürde dar.
  • Analphabetismus: In Burkina Faso ist die Rate des Analphabetismus hoch, insbesondere unter Frauen und in ländlichen Gebieten. Der eingeschränkte Zugang zu hochwertiger Bildung trug zu dieser Problematik bei.
  • Bildungsqualität: Die Qualität des Unterrichts in vielen Schulen ist eine Herausforderung. Ein Mangel an Ressourcen, ausgebildeten Lehrkräften und angemessenem Lehrmaterial beeinträchtigt die Bildungsqualität.
  • Wirtschaftliche Hürden: Viele Familien in Burkina Faso haben Schwierigkeiten, die Kosten für Bildungsausgaben wie Schuluniformen und Schulmaterial zu stemmen.
  • Angst: In einigen Regionen Burkina Fasos hat die Angst aufgrund der Aktivitäten extremistischer Gruppen zugenommen. Dies hat zur Folge, dass Kinder in diesen Gebieten nicht mehr regelmäßig zur Schule gehen können.
Bei REMAR Burkina setzen wir verschiedene Maßnahmen ein, um diesen Herausforderungen entgegenzuwirken

REMAR ist seit 1994 in Burkina Faso aktiv und engagiert sich für Kinder und Bedürftige, indem es Heime und Zufluchtsstätten betreibt und kostenlose Schulen, für die am stärksten Benachteiligten eröffnet. Heute ist REMAR an 6 Standorten im Land präsent.

Als Reaktion auf diesen Aufruf der Regierung beabsichtigt REMAR BURKINA, einen Beitrag zu leisten, indem es die Aufnahme- und Betreuungskapazitäten seiner Grundschulen erweitert. Dadurch sollen Binnenflüchtlinge und Schüler aus sozial schwachen Familien in den Außenbezirken der Stadt Ouagadougou aufgenommen und unterstützt werden.

REMAR betreibt bereits zwei Grundschulen in den Außenbezirken der Hauptstadt Ouagadougou (Nioko 2 und Lanoayiri). Diese Bezirke gehören zu den Stadtvierteln, in denen viele Familien in prekären Verhältnissen leben, darunter auch Binnenvertriebene, die vor den Terroranschlägen geflohen sind.

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Der Plan: Bildung ohne Kosten

Unser Vorhaben beinhaltet die Verbesserung der Ausstattung und der schulischen Bedingungen an der Solomon Schule in Nioko 2 und der Solomon II Schule in Lanoayiri. Ziel ist es, zusätzliche freie Plätze zu schaffen und das soziale sowie schulische Schutzsystem für Kinder zu stärken. Darüber hinaus streben wir an, das Bewusstsein und das Verständnis für die Rechte und Bedürfnisse der Kinder in diesem Gebiet zu stärken.

  • 950 Kinder im Alter von 4 bis 17 Jahren, die durch bewaffnete Konflikte vertrieben wurden, sollen in die Schule aufgenommen werden.
  • Über einen Zeitraum von 12 Monaten wird die Ausstattung und Renovierung der Schulen sowie die Einstellung von Personal durchgeführt.
Die geplanten Aktivitäten umfassen
  1. Beschaffung und Aufstellung von 100 Bänken für die Klassenräume der beiden REMAR-Schulen.
  2. Erneuerung der Tafeln in den 12 Klassenräumen der beiden REMAR-Grundschulen.
  3. Renovierung der Küchen und Kantinen in beiden REMAR-Grundschulen.
  4. Sanierung der beiden Toilettenanlagen in den Schulen.
  5. Kostenlose Einschreibung von 920 intern vertriebenen Schülern und Schülerinnen aus sozial schwachen Familien.
  6. Bereitstellung von Schulsets für alle 920 Schülerinnen und Schüler.
  7. Bereitstellung von Lebensmitteln für die Kantinen der Grundschulen. Täglich eine Mahlzeit für das gesamte Schuljahr gewährleisten.
  8. Sicherstellung des Monatsgehalts für 6 Köche in den Schulkantinen von REMAR.
Nutzen für die Gemeinschaft und das Land im Allgemeinen
  • Bildungszugang: Sicherstellung des Bildungszugangs für 920 Kinder und Jugendliche, um sicherzustellen, dass sie die Möglichkeit haben, eine angemessene Bildung zu erhalten.
  • Kognitive Entwicklung und Fähigkeiten: Frühe Bildung ist entscheidend für die kognitive Entwicklung und den Erwerb von Schlüsselkompetenzen. Durch die Renovierung von Schulen schaffen wir eine Lernumgebung, die die ganzheitliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler fördert.
  • Friedensförderung: Schulen sind Orte, an denen Verständnis, Respekt und Toleranz gefördert werden. Durch die Renovierung von Schulen tragen wir dazu bei, ein friedliches Umfeld zu schaffen, indem wir Bildung als Mittel zur Konfliktlösung und zur Förderung harmonischerer Gesellschaften unterstützen.
  • Gemeinschaftliche Stärkung: Die Renovierung der Schulen ist Teil eines umfassenderen Prozesses zur Stärkung der Gemeinschaft. Die Einbeziehung der Gemeinde in die Planung und Umsetzung des Projekts stärkt das Gefühl der Eigenverantwortung.
  • Lebensbedingungen verbessern: Eine hochwertige Bildung trägt langfristig zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen bei. Gebildete Kinder haben bessere Zukunftsaussichten, was persönlich und gemeinschaftlich zu wirtschaftlicher Verbesserung führen kann.
  • Anfälligkeit für Kriminalität verringern: Bildung reduziert die Anfälligkeit von Kindern und Jugendlichen für Zwangsrekrutierung oder illegale Aktivitäten. Die Bereitstellung von Bildungsmöglichkeiten ist entscheidend, um junge Menschen von gefährlichen Umgebungen fernzuhalten.
  • Nachhaltige Entwicklung fördern: Bildung ist ein wesentlicher Bestandteil der nachhaltigen Entwicklung. Investitionen in die Bildung gefährdeter Kinder legen den Grundstein für langfristige Entwicklung, die der gesamten Gemeinschaft zugutekommt
  • Soziale Kohäsion fördern: Die Schulen Salomon I und II sind Orte der sozialen Interaktion und des Beziehungsbaus. Durch ihre Renovierung und Wiedereröffnung tragen sie zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts und zum Aufbau einer vereinten Gemeinschaft bei. Insgesamt hat die Sanierung der Schulen Salomon I und II durch REMAR Burkina Faso nicht nur direkte Auswirkungen auf die Bildung der Kinder und Jugendlichen, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle beim Aufbau stabilerer, gerechterer und wohlhabenderer Gemeinschaften.
Weitere Handlungsbereiche
  • Kindesaufmerksamkeit: Der Fokus lag darauf, die Grundbedürfnisse der Kinder in den Bereichen Ernährung, medizinische Versorgung und Bildung durch Unterbringung, kostenlose Schulen und Gesundheitszentren zu erfüllen.
  • Suchtbetroffene: Betreuung von Menschen mit Suchtproblemen im Rahmen eines Rehabilitations- und Wiedereingliederungsprogramms, das eine kostenlose und sofortige Aufnahme in unseren Einrichtungen ermöglicht.
  • Familienunterstützung: REMAR Burkina zielt auch darauf ab, Familien, die aufgrund von Marginalisierung, wirtschaftlichen Schwierigkeiten, Drogenabhängigkeit oder Kriminalität in Schwierigkeiten geraten sind, zu unterstützen und ihnen zu helfen, ihr Leben zu stabilisieren.
  • Frauen und Kinder: Frauen, die mit ihren Kindern vernachlässigt und verlassen wurden, sind ebenfalls eine Zielgruppe unserer Schutzprogramme in entsprechenden Unterkünften.
  • Gefährdete Gruppen: REMAR unterstützt wöchentlich mehr als 8.800 Menschen in Burkina Faso, betreibt insgesamt 35 Zentren für mehr als 2.000 Menschen in stationärer Betreuung sowie mehr als 6.500 Menschen in anderen Programmen.
  • Jugendförderung: Maßnahmen zur intellektuellen Bildung, Berufsausbildung und Freizeitaktivitäten helfen jungen Menschen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.
  • Gefängnisbesuche und Hilfe: Wir besuchen das Gefängnis M.A.C.O. und verteilen dort täglich etwa 1.000 Mahlzeiten, drei Mal pro Woche, da dies für die meisten Insassen die einzige Mahlzeit ist, die sie erhalten.
  • Bildungsprogramme: REMAR hat Schulen gegründet, da Bildung für aufgenommene Kinder von größter Bedeutung ist. 1.097 Kinder besuchen diese Schulen.
  • Soziale Küchen: Hauptaufgabe ist es, die am stärksten benachteiligten Menschen mit Lebensmitteln zu versorgen und zu unterstützen, insbesondere in von Armut geprägten Gebieten.
  • Berufsbildung: Die Ausbildung erfolgt an Arbeitsplätzen und bietet den Insassen ein sicheres Umfeld, in dem sie lernen und sich nützlich fühlen können.
  • Gesundheitspflege: Wir führen regelmäßig medizinische Kampagnen durch und versorgen Menschen in entlegenen Gebieten, insbesondere in SABDA, mit medizinischer Versorgung. Ein Krankenwagen unterstützt dieses mobile Krankenhaus.
Spenden
E-Mail: info@remar.ch
Telefon: (CH) 0844 777 770